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Balint-Gruppe
Die Balintgruppenarbeit ist eine Fortbildungsmethode, die von Michael Balint entwickelt wurde und die in der Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Therapeuten angewendet wird. Eine Balintgruppe dient als Hilfe für alle, die im sozialen Bereich arbeiten. Michael Balint (1896 - 1970) war Arzt, Chemiker, Psychoanalytiker und Lehrer. Er entwickelte seit 1928 in Budapest und seit 1950 in London die Methode der Balintgruppenarbeit. Wie sieht eine Balintgruppenarbeit aus? Die Balintgruppe ist eine Kleingruppe mit ca. 8-12 Teilnehmer, die die Beziehung zum Klienten in den Mittelpunkt stellt. In einem freien Bericht werden Begegnungssituationen geschildert. Dann erfolgt in freier Assoziation das Sich-Hineinversetzen in die geschilderte Situation. Verschiedene Fragen enstehen, z.B.: Welche Gefühle, Empfindungen hätte ich in einer solchen Situation? Wie hätte ich in der geschilderten Situation gehandelt? Eine Balintgruppenarbeit bietet u.a.: ein besseres Verständnis des Patienten und der Beziehungen, eine Verbesserung der Eigenwahrnehmung ein Akzeptieren der eigenen Gefühle in der Arbeit. Balintarbeit hilft durch Austausch und Verstehen. S t e f f i R e u t e r , Ärztin für Psychotherapeutische Medizin, Psychiatrie und Psychotherapie, von der Dt. Balintgesellschaft anerkannte Balintgruppenleiterin, E-mail: praxis@ste-re.de zur Startseite |
Weitere Informationen zur Balintarbeit finden Sie auf der Homepage der Dt. Balintgesellschaft. Literatur:
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